Warum Auslandstierschutz?

 

Leider wird auch heute noch das Thema Tierschutz in vielen Ländern als nebensächlich
oder als nicht existent behandelt.
Es werden Strassen, ja ganze Städte "gesäubert", damit die Touristen nicht von Streunern
belästigt werden - die brutalen Methoden möchten wir Ihnen hier nicht näher erläutern,
Hunde fristen ein trauriges Dasein, angekettet, meist allein und kaum versorgt in rostigen
Tonnen, die weder als Hitzeschutz im Sommer, noch als wärmendes Lager im Winter dienen,
Jagdhunde werden nach der Saison einfach "entsorgt", verletzte Tiere bleiben mit Schmerzen
unbeachtet und hilflos liegen bis der Tod sie erlöst.

Die Bevölkerung muss durch Aufklärungsarbeit für die Rechte und Bedürfnisse der Tiere
sensibilisiert werden - wohl die schwierigste Aufgabe der Tierschützer vor Ort.

APAL-Finikas kämpft für die Tonnen- und Kettenhunde auf Kreta und konnte durch Aufklärung der Halter
schon vielen dieser Hunde ein besseres Leben ermöglichen. Es waren einige bereit ihr
Tier zu verkaufen, andere ließen zumindest zu, daß man das Tier mit allem Nötigen versorgt,
solange es nichts kostet.

In Spanien gelang es nur durch Aufklärungsarbeit, zumindest einige Galgueros
(Jäger, die spanische Windhunde zur Jagd einsetzen) zu überzeugen, ihre Galgos im Tierheim
abzugeben, anstatt sich ihrer nach getaner Arbeit zu entledigen.

Auch in Rumänien muss ein Umdenken stattfinden, denn es kann nicht die Lösung sein, die Zahl
der Streuner durch Massentötungen zu dezimieren.
Auf lange Sicht können nur Kastrationsprogramme den Nachwuchs eindämmen und weiteres Leid ersparen.

Das sind nur 3 kleine Beispiele von vielen und es liegt sicher noch ein langer, harter Weg vor uns, doch jeder noch so kleine Erfolg gibt uns neue Kraft und Motivation, um ihn weiterzugehen

Jedes Tier hat das Recht auf Leben!
Geben wir ihnen die Chance zu ÜBERleben!