Animal Protection and Lifeline - Finikas

Schutz und Rettungsleine für Tiere

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ANIMAL PROTECTION AND LIFELINE - FINIKAS
Die Anfangsbuchstaben ergeben " a pal ", im englischen "guter Freund".

Die Tierschutzarbeit in Finikas (generell in Griechenland) gestaltet sich oft als äußerst schwierig, denn viele Menschen in der Region sehen ein Tier nicht unbedingt als Lebewesen. Sie glauben nicht, daß Tiere Schmerzen empfinden, das Leid (wenn sie es erkennen) wird als selbstverständlich hingenommen und Mitleid oder Mitgefühl kennen sie nicht. Ganz zu schweigen von Tierschutzgesetzen.
Kastration kommt für sie auch nicht in Frage - bevor man so in die Natur eingreift, tötet man lieber den unerwünschten Nachwuchs.
So bleibt nicht anderes übrig, als aus der "Tierhilfe" erst einmal "Menschenhilfe" zu machen, um den Tieren das Leben erträglicher zu gestalten.

Mit viel Geduld und durch Gespräche mit den Besitzern konnte APAL-Finikas nun schon vielen Tieren helfen. Einige der Stall- und Wegehunde dürfen zumindest mit allem Nötigen versorgt werden und durften ihre rostige Tonne gegen eine Hundehütte tauschen.
Andere hatten das Glück, daß der Besitzer sie freigab und sie in ein schönes Zuhause vermittelt werden konnten.
Nach und nach trägt die Aufklärungsarbeit Früchte, es werden nicht mehr so viele Welpen "entsorgt", sondern in die Obhut von APAL-Finikas übergeben und mancher Einheimischer fragt um Rat oder bittet um Hilfe.

Aus kleinen Anfängen entwickelte sich ein eigenständiger Verein, dessen Mitarbeiter sich nach wie vor um Prävention und Aufklärung bemühen, Notfälle versorgen, direkte Hilfe vor Ort leisten und nicht selten bis an ihre Grenzen gehn.
Selbst die zu vermittelnden Tiere werden privat bei den Mitgliedern untergebracht bis ein neues Zuhause gefunden ist.

 

Im Jahr 2011 hatten die Mitarbeiter 130 Stall- und Wegehunde zu versorgen, 500 bis 800 streunende Katzenmäulchen mussten gefüttert werden, 400 Tiere wurden kastriert und unzählige Operationen durchgeführt.
Mit nur einer Hand voll Helfern ist das kaum zu bewältigen.
Deshalb ist man für jede Hilfe dankbar, sei es finanziell oder praktisch, z.B. als freiwilliger Helfer oder als Flugpate.

 

Die Lage ist durch die desolate wirtschaftliche Situation Griechenlands besonders schwierig und betrifft auch die Tiere.
Deshalb wurden neue Patenprojekte ins Leben gerufen wie z. B. "Cat Cafe" oder "Gnadenhof". Aber auch verletzte Tiere kann man gezielt unterstützen und die in Not geratenen Katzen freuen sich über neue Paten genauso sehr wie die Hunde.

Unsere Futterspende für APAL-Finikas,
die Brigitte Scheichel im März 2012 persönlich entgegennahm.